Die Zutaten fuer den Teig verkneten und abgedeckt an einem
warmen Ort (am besten im Backofen bei niedrigster Stufe,
d.h. nicht ueber 50GradC) 30-50 min. gehen lassen, bis sich das
Volumen verdoppelt hat.
Währenddessen fuer die Fuellung Milch, Salz und Zucker aufkochen.
Gries mit etwas Milch verquirlen und etwa 2 min. kochen, dann
den Mohn zugeben und einmal kurz aufkochen lassen (Vorsicht,
sonst brennt's an!) und vom Herd nehmen. Die Rosinen, die Butter
und die Mandeln hineinruehren.
Die Zutaten fuer die Decke bis auf die Eiweiss miteinander verquirlen.
Den Teig durchkneten, auf einem gefetteten Backblech ausrollen
(geht aber besser mit bemehlten Händen als mit dem Nudelholz).
Nochmals abgedeckt 10 min. gehen lassen. Dann die Fuellung darauf
verteilen. Zum Schluss die Eiweiss steif schlagen, unter die Mischung
fuer die Decke heben und auf den Kuchen streichen. Im vorgeheizten
Ofen bei 190GradC so lange backen, bis er schön goldbraun ist.
* Rezept von Oma, erfasst von Christina Fritz, 28.06.95
Stichworte: Kuchen, Backen, Mohn
Dieses kostenlose Kochrezept / Rezept "Thueringer Mohnkuchen I" aus der Rubrik "Kuchen, Gebäck, Pralinen" stammt von www.angebrannt.de
Wissenswerter Tipp des Monats: Was ist eigentlich 'KOCHEN'?
Das Wort Kochen stammt aus dem lateinischen 'coquere'. Davon wurde das heutige Wort „kochen, sieden, reifen“ entlehnt. Kochen ist im weiteren Sinne das Erhitzen einer Flüssigkeit bis zu ihrem Siedepunkt. Außerdem im Weiteren das Garen und Zubereiten von Lebensmitteln allgemein, unabhängig von der Zubereitungsart wie zum Beispiel das Braten oder Backen. Davon abgeleitet wird die Berufsbezeichnung Koch, wie jeder weiß.
Beim eigentlichen Vorgang des Kochens findet vor allem eine chemische Reaktion statt. Zum Beispiel wird das Zellgewebe gelockert, Bindegewebe gelantiert, das Eiweiß gerinnt, Fett, wie zum Beispiel Butter wird flüssig, Mineralstoffe setzen sich frei und es bilden sich Geschmacksstoffe. Das Kochen wirkt sterilisierend und konservierend auf die Nahrungsmittel. Dadurch werden einige Nahrungsmittel für uns Menschen erst genießbar und schmackhaft.