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    Rezept: Heisse Suppen, Schtschi, Teil 1

    Menge: 1



    Zutaten für Rezept Heisse Suppen, Schtschi, Teil 1:



      Schtschi

    Die seit ueber tausend Jahren unter dem Sammelnamen Schtschi bekannten

    Suppen sind auch heute noch die wichtigsten der heissen russischen

    Suppen. Sie ueberdauerten alle Zeiten und Epochen, gehörten auf

    jeden Tisch, den der Armen wie den der Reichen, wurden von Region zu

    Region variiert, blieben aber in ihrer Grundform unverändert.

    Natuerlich waren Schtschi nicht fuer alle immer gleich: Man

    unterschied gehaltvolle, "reiche" Schtschi und duennere, "leere",

    welche manchmal nur aus Kohl und Zwiebeln gekocht wurden. Von

    grösster Bedeutung fuer das besondere Aroma und den

    unwiederbringlichen Geschmack der Schtschi-Suppen war die Tatsache,

    dass sie im russischen Ofen zubereitet und warmgehalten wurden. Daher

    ruehrte auch der stets gegenwärtige, typische Geruch eines

    russischen Bauernhauses, "der Geist von Schtschi" (schtschanoj duch).

    Schtschi bestehen auf jeden Fall zumindest aus Weisskohl oder

    Sauerkraut als Hauptgemuese und einer sauren Zutat (saure Sahne,

    Saueräpfel, Krautsalzlake). Weitere Ingredienzien sind Fleisch,

    Pilze (getrocknet oder gesalzen, aber auf keinen Fall mariniert),

    Wurzeln (Möhren, Kartoffeln und Petersilienwurzeln) sowie Kräuter

    und Gewuerze (Zwiebel, Sellerie, Knoblauch, Dill, Lorbeerblatt,

    schwarze Pfefferkörner).

    Wenn auch meistens frischer oder gesäuerter Kohl den Hauptbestandteil

    bildet, sind Schtschi mitnichten blosse Kohlsuppen; das Wichtigste

    ist die Säure, die Salzlake, Sauerkraut oder Sauerampfer, wilder

    Apfel, Salzpilze sowie saure Sahne liefern. Deshalb man kann bei

    Schtschi den Kohl durch verschiedene Blattgemuese wie Brennessel,

    Sauerampfer oder Bärenklau ersetzen beziehungsweise "neutrale"

    Gemuese wie Rueben oder Rettich verwenden.

    Grundsätzlich werden alle Schtschi auf dieselbe Weise zubereitet. Man

    kocht zunächst das Fleisch oder die Pilze zusammen mit den Wurzeln

    und den Zwiebeln. Dann werden der Kohl oder ein Ersatzgemuese und die

    Säurekomponente der Bruehe beigefuegt. Nimmt man allerdings

    Sauerkraut, wird es getrennt vom Fleisch gekocht. Nachdem das Gemuese

    gar ist, wird gesalzen und gewuerzt.

    Die saure Sahne reicht man in einem Becher gesondert zur Suppe, jeder

    bedient sich nach Geschmack.

    Frueher kochte man Schachi nur kurz und liess sie dann im russischen

    Ofen "kommen". Vor allem Schtschi aus Sauerkraut brauchen Zeit zum

    Ziehen. Der Geschmack bildet sich richtig heraus, wenn man die

    Schtschi zwölf bis 24 Stunden stehen lässt. Solche Schtschi werden

    Schtschi sutotschnyje, "Tages-Schtschi", genannt.

    Schtschi können in einer sämigen oder einer fluessigen Konsistenz

    gekocht werden.







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