Von den Brötchen die Kruste duenn abreiben. Brötchen in
lauwarmen Wasser einweichen, gut ausdruecken, mit den Fingern
auseinanderzupfen und mit der Gabel sehr fein zerdruecken (oder
mit dem Handpuerierer puerieren). Tarama hinzufuegen und mit der
Hand gruendlich unterarbeiten, so dass sich Tarama und Brot gut
verbinden.
Dann abwechselnd etwas Olivenöl und den Zitronensaft mit dem
Holzlöffel unterarbeiten, so dass eine geschmeidige, homogene
Masse entsteht. Zwischendurch abschmecken. Die Paste ist gut, wenn
der Geschmack der Fischrogen deutlich schwächer geworden ist, er
darf nicht dominieren.
Die Paste zugedeckt etwa 1 Std. in den Kuehlschrank stellen. Vor
dem Servieren Petersilie abspuelen und trockenschuetteln. Die
Blättchen kreisförmig auf einem Teller auslegen. Die Paste noch
einmal durchruehren und auf den Blättchen anrichten. Mit Oliven
dekorieren und mit Weissbrot servieren.
Tip:
Dazu passt am besten ein gut gekuehlter Rezina!
Die Fischrogen, eine feste, rötliche Masse aus zerdruecktem,
gesalzenem und zusammengepresstem Meeräsche- oder Dorschkaviear,
gibt es in griechischen oder tuerkischen Lebensmittelläden.
Dieses kostenlose Kochrezept / Rezept "Fischrogenpaste (Taramosalata)" aus der Rubrik "Vorspeisen, Suppen" stammt von www.angebrannt.de
Wissenswerter Tipp des Monats: Was ist eigentlich 'KOCHEN'?
Das Wort Kochen stammt aus dem lateinischen 'coquere'. Davon wurde das heutige Wort „kochen, sieden, reifen“ entlehnt. Kochen ist im weiteren Sinne das Erhitzen einer Flüssigkeit bis zu ihrem Siedepunkt. Außerdem im Weiteren das Garen und Zubereiten von Lebensmitteln allgemein, unabhängig von der Zubereitungsart wie zum Beispiel das Braten oder Backen. Davon abgeleitet wird die Berufsbezeichnung Koch, wie jeder weiß.
Beim eigentlichen Vorgang des Kochens findet vor allem eine chemische Reaktion statt. Zum Beispiel wird das Zellgewebe gelockert, Bindegewebe gelantiert, das Eiweiß gerinnt, Fett, wie zum Beispiel Butter wird flüssig, Mineralstoffe setzen sich frei und es bilden sich Geschmacksstoffe. Das Kochen wirkt sterilisierend und konservierend auf die Nahrungsmittel. Dadurch werden einige Nahrungsmittel für uns Menschen erst genießbar und schmackhaft.