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    Eine Wasserpfeife benutzen

    veröffentlicht am 07.05.2021

    Das Wasserpfeife-Rauchen stammt ursprünglich aus dem Orient und ist auch heute noch in den arabischen Ländern weitverbreitet. Dort wird es oftmals richtig zelebriert und gehört bei großen Zusammenkünften und Festen aller Art dazu. Seit etwa Anfang der 2000er ist die Wasserpfeife, die auch unter dem Namen Shisha bekannt ist, in Deutschland angekommen. Seit dem haben zahlreiche Shisha-Bars geöffnet, wo man in entspannter Atmosphäre bei Drinks oder klassischem schwarzen Tee dem Rauchgenuss frönen kann.

    Eine Wasserpfeife benutzen

    Ein Besuch in einer Shisha-Bar

    Wer selbst einmal das Wasserpfeife-Rauchen ausprobieren möchte, kann also einfach eine Shisha-Bar in seiner Nähe besuchen und sich dort in die orientalische Tradition einführen lassen. Im Service inbegriffen ist das Vorbereiten der Shisha. Man selbst muss sich lediglich für einen Shisha-Tabak entscheiden. Das ist allerdings gar nicht so einfach, da es so viele verschiedene Geschmacksrichtungen gibt. In den Shisha-Bars werden die zur Auswahl stehenden Tabaksorten für gewöhnlich in einer Karte aufgeführt. Typische Aromen sind unter anderem Minze, Traube, Pfirsich, Kirsche, Zitrone, Melone, Mango, aber auch Cola, Cheesecake oder Waldmeister können angeboten werden. Der Kreativität sind quasi keine Grenzen gesetzt.

    Die fertig aufgebaute Shisha wird anschließend direkt an den Tisch gebracht und die Kohle entzündet. Nun muss man nur noch den Schlauch nehmen, ein frisches Mundstück aufsetzen und kann anfangen zu ziehen. Wer noch nie zuvor geraucht hat, braucht möglicherweise ein paar Versuche, um den Rauch einzuatmen.

    Das Wasserpfeife-Rauchen ist entspannend und gesellig und dient in erster Linie dem Genuss. Anders als beim Zigarette-Rauchen, macht man das nicht mal eben zwischendurch. Stattdessen nimmt sich die Zeit, ganz bewusst zu Rauchen. Ein Kopf (so nennt man eine Tabak-Füllung) hält durchschnittlich 30-60 Minuten.

    Eine eigene Wasserpfeife

    Wer auf den Geschmack gekommen ist, kann sich auch selbst eine Wasserpfeife zulegen. Zur Auswahl stehen zahlreiche verschiedene Modelle, vom preiswerten Shisha-Zwerg für unterwegs bis zur High-End-Variante, die auch mal mehrere Hundert Euro kosten kann. Wer wenig Erfahrung hatte, sollte auf Produkte eines etablierten Herstellers wie zum Beispiel Kaya Shisha setzen und ein Einsteigermodell wählen.

    Mit etwas Übung fällt das Zusammenbauen und Vorbereiten der Shisha immer leichter. Wichtig ist, dass das Wassergefäß mit der passenden Menge Wasser befüllt ist. Das Metallrohr sollte etwa drei Zentimeter unter Wasser sein. Die Rauchsäule muss fest und luftdicht auf die Bowl gesetzt werden. Auf die Rauchsäule wird als nächstes die runde Ablage platziert. Nun kann der Tabakkopf aufgesetzt werden. Der Schlauch, beziehungsweise die Schläuche sollten nun ebenfalls luftdicht und sicher an der Rauchsäule befestigt werden. Damit steht der grundsätzliche Aufbau.

    Der gewünschte Wasserpfeifen-Tabak kann jetzt in den Tabak-Kopf gefüllt werden. Ist er zu trocken, kann er mit Melasse befeuchtet werden. Die Öffnung des Tabakkopfs wird anschließend mit einem Stück Alufolie überspannt, in das einige kleine Löcher, zum Beispiel mit einem Zahnstocher, gepiekst werden. Nun muss bloß noch die Kohle entzündet und auf die Alufolie gelegt werden. Am besten wählt man selbstbrennende Kohle und benutzt eine Zange zum Festhalten oder Bewegen. Jetzt kann die Wasserpfeife geraucht werden. Die ersten Züge sind immer etwas schwergängig und lassen nur wenig Rauch entstehen, doch schon bald ist der volle Genuss erreicht.

    Auch wenn das Shisha-Rauchen Spaß macht und gut schmeckt, darf nicht vergessen werden, dass man dabei auch schädliche Stoffe wie Nikotin aufnimmt. Man kann davon süchtig werden und seiner Gesundheit schaden. Deshalb ist das Wasserpfeife-Rauchen in Deutschland erst ab 18 Jahren erlaubt. Man sollte immer verantwortungsbewusst und moderat rauchen.



     
     
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